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Dead Western

»Suckle At The Supple Teats Of Time«

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Troy Mighty und seine Band wünschen uns Glück. Das kann nicht ohne Folgen bleiben…



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Jonas Reinhardt

»Power Of Audition«

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Eine Führung durchs Musikinstrumentenmuseum: Jonas Reinhardt überträgt den Sound alter Syntheziser ins neue Jahrtausend



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Eleh

»Location Momentum«

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Die Minimal Music von Eleh visiert das tiefe, untere Ende des Audiospektrums an und wird so zu einem modernen wie zeitlosen Klangereignis

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Alte, neue Edelsteine – ungeschliffen

Auf dem Album »Magic Wand« zelebrieren Little Wings den sanftmütigen Folk. Mit vierjähriger Verzögerung auch hierzulande

Text: Martin Silbermann Foto: Mariella Luz

Kyle Field ist Musiker, Maler und nicht zuletzt Lebenskünstler und Traumtänzer. Seine Band Little Wings ist ein loses Kollektiv kalifornischer Vollbartträger. Klingt nach Hippie-Mucke? Bingo! Dass Kyle nebenher noch surft und in der Live-Band von Devendra Banhart aushalf, passt da nur zu gut ins Bild. Mit dem teilt er nicht nur den Tour-Bus, sondern scheinbar auch die gesamte künstlerische Herangehensweise. Während sich die stimmliche Extravaganz von Devendra Banhart aber im katzenhaft Gehauchten manifestiert, personifiziert die Stimme Kyle Fields einen lustigen Märchenonkel, der sich nicht zu schade ist auch mal loszujohlen. Ebenso spricht aus den Bildern der beiden Künstler dieselbe Naivität: Zeichnungen mit Filzstift und Wasserfarben, die man wohl unter professionellem Dilettantismus abheften würde, denen aber durchaus ein gewisser Reiz innewohnt.
Nachdem das Label Ahornfelder bereits den Bildband »Put It In A Nutshell« mit Werken von Kyle Field veröffentlichte, folgte nun auch der Deutschland-Release von »Magic Wand«, das bereits 2004 als damals fünftes Little Wings-Album auf K Records erschien. Auf diesem finden Little Wings zu einem zurückhaltenden, doch dynamischen Band-Sound, der den stets passenden, weil sehr variablen Rahmen zu Kyles bewusstseinsstromlinienförmigen Texten bietet. Man scheut sich weder vor disharmonischem Gesängen noch vor karibischen Steel Pan-Trommeln und Ukulelen. Weit weg von glatter Perfektion, klingen die Lieder frisch und zerbrechlich, intim und zugleich bekannt. Als ob Kyle seine musikalischen Rohdiamanten nur mit äußerster Vorsicht und Fingerspitzengefühl behandelt, anstatt sie beherzt zu schleifen und zu polieren. So braucht es zwar etwas Zeit, bis die Brillanz der Songs langsam durchschimmert, das Warten lohnt sich aber allemal.

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| »Magic Wand« von Little Wings ist bereits bei Ahornfelder erschienen
|Ahornfelder - Homepage



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