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Krimikolumne III

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Neue, brandheiße Noirs, die man unbedingt lesen muss, wenn man starke Nerven und einen gewissen Humor hat: Nisbet, Ellroy und Johnson



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Krimikolumne II

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Vom postatomaren Japan über die tiefen Wiener Sümpfe eines Wolf Haas’ bis hin zum Münchner Südfriedhof: Vier recycelte Realitäten.



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Demont / Schenker: Ansichten vom Göttlichen

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Anscheinend glaubt die Schweizer Jugend geschlossen und uneingeschränkt an Gott. Werbebroschüre oder realistisches Porträt?

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Emotionale Nekrosen

Das Universum eines Verneinenden: Roland Lampes Kurzprosa »Alles dreht sich um nichts«

Text: Roland Klein

Man möchte an Nietzsche denken. Den großen Sucher. Als Nihilist verkannt. Es sei leichter etwas zu verneinen, konstatierte er. Auch Roland Lampe verneint: »Seine Sinne sind erfroren, sein Körper ist ein Eiszapfen, / und wenn er den Mund aufmacht, schneit es«, heißt es gleich im Auftakt, passend »Gleichgültigkeit« betitelt. Doch das Abwehrende, Resignierte bedeutet nur eine Facette im unheimlich spannungsreichen Dramaturgiebogen der aufs Minimalste reduzierten Prosa. Lampe erzählt von der verstörenden Dominanz eines übermächtigen Vaterbildes, von der Endstation Pflegeheim, von der Introvertiertheit der Paare, deren Schweigen zur emotionalen Nekrose mutiert. Jeder Satz, jedes Wort passt genau. Stellenweise an Kafkas ultra verkürzte Prosa wie »Die Bäume« erinnernd hat der Berliner Autor längst seinen eigenen sprachlichen und ikonographischen Kosmos erschaffen. Ein Band, der trotz der wenigen Worte lange zu begeistern weiß.

:: »Alles dreht sich um nichts«. Kurzprosa von Roland Lampe. Mit Zeichnungen von Jürgen Peters, Erata Literaturverlag, Leipzig 2008, 146 Seiten, € 12,95
:: Erata Literaturverlag



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