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Ed Brubaker & Sean Phillips »Sleeper: Die Gretchenfrage«

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Die vorletzte Runde des komplexen Agententhrillers zieht die Schnüre zu.



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David Brin & Scott Hampton

»The Life Eaters«

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Die alternative Entwicklung des 3. Reichs als wahrer und aktueller Albtraum



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Eric Powell

»The Goon 3: Meine mörderische Kindheit«

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Unser Maskottchen mit der Schlägervisage plaudert über seine vermaledeite Kindheit

Artikel

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Einer wie wir

Eric Powell liefert uns mit seinem Comic-Silberrücken »The Goon« einen ganz persönlichen Helden

Text: Jens Pacholsky

Endlich haben wir unser Maskottchen, passend zum Magazin. Wir haben sechseinhalb lange Jahre auf ihn gewartet: The Goon. Als Feingeist kann man ihn zwar nicht gerade bezeichnen, als Kulturinteressierten schon gar nicht. Obwohl er nach einem heillosen Gemetzel scheinbar nichts gegen einen gemütlichen Fernsehabend mit Bier einzuwenden hat. Doch uns verbindet das Hobby, durch die Reihen der Untoten zu preschen, den Möchtegerns und Frankensteins unter den (Kultur-)Lebenden einen Spaten in die Stirn zu heften.

»Und falls Euch Euer Toter binnen 30 Tagen nicht restlos überzeugt… Schießt ihm in den Kopf! Sie geben guten Dünger ab!«

Und The Goon darf ruhig unsere dunkle Seite widerspiegeln. Den Sarkasmus und Zynismus im Angesicht der Übermacht, die Ungeduld bei den Dummerchen, die liebenswürdige »I don’t give a fuck«-Attitüde gegen den Konsens, für er auch mal ordentlich eins aufs Maul bekommt. Dabei nicht ganz perfekt gezeichnet, immer auch mit Selbstironie, ein wenig zwischen »Lucky Luke«-Western und »Mad«-Magazin-Visagen.

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Zum Liebhaben
Der erste Band von Eric Powells absurd-komischem Comic ist auch nur der Anfang und nicht ohne Selbstkritik als »Krudes Zeug« betitelt (auf unserer Nullausgabe stand annodazumal »Ausfluss, der raus muss«!). Die ersten Geschichten waren 1999 aber bereits so viel versprechend, dass nach genau vier Heften der große unabhängige Comicverlag Dark Horse Comics anklopfte und um Veröffentlichungsrechte anfragte. Zombieslasher haben zumindest selten so viel Spaß gemacht und so viel Stil besessen. Das ewig genervte in The Goons Stimme und die Cholerik seines kleinen Knopfaugenpartners Franky sind handfester, liebenswürdiger Zynismus, ohne dumm zu wirken. Bis zur Weiterentwicklung des Bastards, wie ihn uns der amerikanische Autor und Zeichner (in einer Person) Eric Powell verspricht, müssen wir glücklicherweise nur bis Frühjahr 2009 abwarten.

:: »The Goon 1: Krudes Zeug« von Eric Powell ist bei Cross Cult erschienen, Asperg 2008, HC, vierfarbig, 100 S., € 14,80-
:: Cross Cult mit Leseprobe



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