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Ed Brubaker & Sean Phillips »Sleeper: Die Gretchenfrage«

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Die vorletzte Runde des komplexen Agententhrillers zieht die Schnüre zu.



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David Brin & Scott Hampton

»The Life Eaters«

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Die alternative Entwicklung des 3. Reichs als wahrer und aktueller Albtraum



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Eric Powell

»The Goon 3: Meine mörderische Kindheit«

TheGoon#3_cover

Unser Maskottchen mit der Schlägervisage plaudert über seine vermaledeite Kindheit

Artikel

TheGoon#2-03

Der Tod kann so amüsant sein

Im zweiten Band zu »The Goon« zieht Comiczeichner Eric Powell die Daumenschraube an

Text: Jens Pacholsky

Im Rückblick hat Eric Powell Recht daran getan, seinen ersten Band von »The Goon« mit »Krudes Zeug« zu untertiteln. Im Nachwort seines Comicdebüts hatte er selbst moniert, dass die Zeichnungen sehr grob und unreif wären und er dem Leser in den Folgebänden viel Besseres bieten würde. Dabei zeigte er bereits in »Krudes Zeug« eine gute Strichführung in amüsanten und auf die Personen fokussierten Zeichnungen. Sein Nachfolger »Was ein Elend!« veranschaulicht dennoch, was Eric Powell mit seiner Selbstkritik meinte. Die Zeichnungen und Schattierungen sind sauberer, detaillierter und variationsreicher. Der amerikanische Zeichner und Autor schwenkt von der maßgeblichen Tusche auch mal ohne weiteres zu einem perfekt angesetzten Bleistift und verbindet diese beiden Stile in einem der besten Panels des Bandes ohne Anstrengung. Natürlich gibt es neben dieser grafischen Klarheit auch wieder viel Gematsche, soll heißen: Zerkloppte (bzw. bekloppte), gevierteilte, erschlagene und explodierte Untote – mit und ohne Hirn, mit mehr oder weniger Fingern – die The Goon und seinem Kompagnon Franky auf die Pelle rücken wollen.

TheGoon#2-04

Alles nicht so einfach
Für The Goon wird die Lage komplexer. Der Zombiepriester erfährt die wahre Identität von Goons vermeintlichem Auftraggeber. Was dem Priester die Ausschaltung Goons nicht gerade einfacher macht. Zu allem Überdruss taucht ein vergangener Bekannter des Zombiepriesters auf, der eine kleine Rechnung mit ihm offen hat. Und Franky erfährt von einem alten Schatz in einem Geisterhaus, der er bei Sothebys auch gleich für die stinkenden Ballerbuxen von Sinatra auf den Kopf hauen kann.

TheGoon#2-02

We got black pussies, white pussies…
Powell scheint in seinem zweiten Band richtig in Fahrt zu kommen. Noch mehr genial-blöde Gassenhauersprüche in den kurzen Pausen zwischen zwei Zombieexekutionen. Noch mehr absurde Momente für die Zombiejäger, in denen The Goon auch mal Gefühle zeigen darf. Zwischendrin kleine Anzeigen für den Hodenkrebs bekämpfenden Nuklear-Hirn-Superhelden The Atomic Rage und ein kurzer Besuch in Dr. Mengeles Tierlabor. Kommt jetzt bloß nicht mit political correctness. Fehlt eigentlich nur noch der Marktschreier, der uns mit einem Überangebot verschiedenster Pussy-Sorten in unser kleines, absurdes Verderben lockt. Andererseits ist Quentin Tarantinos »From Dusk Till Dawn« gegen Eric Powells »The Goon« regelrecht handzahm und bierernst.

:: »The Goon 2: Was ein Elend!« von Eric Powell erscheint bei Cross Cult, Ludwigsburg 2009, A5, HC, 4-farbig, 144 S., € 19,80
:: Leseprobe bei Cross Cult



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