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Die Minimal Music von Eleh visiert das tiefe, untere Ende des Audiospektrums an und wird so zu einem modernen wie zeitlosen Klangereignis



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»Endless Falls«

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Auf seinem fünften Album kann der Kanadier seinem erprobten Soundentwurf noch etwas hinzufügen. Die Überraschung kommt erst ganz am Ende



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»Causer Of This«

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Ein 23-jähriger Jungspund aus Columbia, South Carolina schafft die kenntnisreichste Popmusik dieses jungen Jahres

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Analog ist besser

Komplett ohne digitales Equipment fackelt Tobacco auf seinem ersten Soloalbum »Fucked Up Friends« ein wahres Feuerwerk an kickenden Party-Tunes ab. Noch nie haben Tape-Machines so futuristisch geklungen

Text: Martin Silbermann

Tobacco, der Beat-Schmied von Black Moth Super Rainbow, verpasst hier dem geneigten Zuhörer einen wahren Rundumschlag in Sachen beat-orientierter Klänge. Am ehesten erinnern noch das psychedelische »Hairy Candy« oder das verträumte »Gross Magik« an die Band. Ähnlich vielschichtig und cineastisch sind diese beiden Stücke. Und bei Textzeilen wie »You and me melt away / forever holding hands« kann man sich der spinnerten Vision zweier Acidheads nicht erwehren, die bei Sonnenuntergang Händchen halten und dabei Lavalampen-ähnlich langsam zerfließen.
Der Großteil der weiteren Tracks ist jedoch so gar nicht beschaulich und Chill-Out-Floor-tauglich, sondern eher zum Durchdrehen und Loszappeln. Ein dreckiger Proberaum-Beat wird beispielsweise bei »Truck Sweat« langsam an einen leiernden Orgel-Loop angepasst bis nach einer Minute der bratzige Bass und der flirrende Synthie einsetzen, damit die Party starten kann. Vieles wirkt hier wie nebenher aus dem Ärmel geschüttelt, doch bei genauerem Hinhören merkt man, dass nichts dem Zufall überlassen wurde. Da viele Tracks abrupt enden und das nächste Stück unvermittelt anfängt, hat das Dargebotene weniger etwas von einem ausgeklügelten Mix-Tape oder DJ-Set. Eher wirkt das Ganze wie ein öffentlicher Jam und es stellt sich ein möglichst aufwühlendes Live-Feeling ein: Viele Stücke schreien deutlich aus einem Garagen-Proberaum bzw. Keller-Studio nach einem vollen Stadion. Und wenn an der entscheidenden Stelle dann noch Aesop Rock als einzige namentlich erwähnte Stimme einsetzt, kann man nur den Hut ziehen vor so viel energetischem Einfallsreichtum. Denn Tobacco verarbeitet fast zu viele Ideen pro Track, so dass man sich bei jedem Durchhören auf eine andere Spur konzentrieren und so das Album immer wieder von vorne hören möchte. Für solche Alben wurde, wohl zeitgleich mit dem verwendeten Drum-Machines und Synthesizern, die Replay-Taste auf CD-Playern erfunden.

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| »Fucked Up Friends« von Tobacco ist bereits bei Anticon erschienen
| Tobacco’s Space



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