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Eleh

»Location Momentum«

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Die Minimal Music von Eleh visiert das tiefe, untere Ende des Audiospektrums an und wird so zu einem modernen wie zeitlosen Klangereignis



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Loscil

»Endless Falls«

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Auf seinem fünften Album kann der Kanadier seinem erprobten Soundentwurf noch etwas hinzufügen. Die Überraschung kommt erst ganz am Ende



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Toro Y Moi

»Causer Of This«

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Ein 23-jähriger Jungspund aus Columbia, South Carolina schafft die kenntnisreichste Popmusik dieses jungen Jahres

Artikel

JuiceAleem_Jerusalaam

Es werde Licht

Juice Aleem zeigt, wie HipHop auf allen Ebenen funktionieren kann

Text: Jens Pacholsky

»Somebody better be running / and telling them brothers / that they can’t flow!«
Die Ansage gleich zu Beginn Juice Aleems Solodebüt ist ein unmissverständliches, selbstbewusstes Statement. Und eines, das er gleich im Anschluss durch einen unglaublichen Sprachfluss untermauert und alle Vorwürfe der Überheblichkeit damit fort spült.
Nun ist Juice Aleem trotz des Solodebüts aber auch kein Greenhorn im Rap-Marktfeld. Mit New Flesh und Gamma gehört er zum Rückgrat des Londoner Big Dada-Labels und ist dort mit den Sprachvirtuosen Ty, Roots Manuva und Sway in guter Gesellschaft. »Jerusalaam Come« ist somit auch eher konsequente Weiterentwicklung seiner Korporationen. Eine Form HipHop, die wie eh und je in London näher am elektronischen Summen liegt, als am Boombap der amerikanischen Kollegen. Jungle, Grime, UK-Rave und IDM sowie Dancehall haben ihre Spuren in den basslastigen, verspielten Stücken hinterlassen. Und wo in den Staaten das Elektronische im Rap gerade (wieder) entdeckt und als große Innovation verscheuert wird, vor die sich gern auch Kanye West und Timbaland spannen, ist das auf der Britischen Insel seit Anbeginn Grundsubstanz.


Auch über Conscious Rap muss bei Big Dada nicht gegrübelt werden. Texte, die außerhalb des Haus-Juweliers und -Puffs rezitiert werden können, werden hier einfach geschrieben und als Party-Tune verkauft. So einfach ist das. Scheinbar hat das Leben in South London noch immer mehr zu bieten als in Downtown Manhattan. Vom Pentouse sieht man eben alles zu klein. Das muss bei Juice Aleem auch nicht immer sozialkritisch wie in »The Fallen (Gen. 15.13)« sein, sondern kann zu einer wunderbaren, gewitzten Schmusegeschichte wie »U4Mi« werden, wie sie Charmeur L. L. Cool J seit 15 Jahren nicht mehr zu Stande gebracht hat (»Back Seat Of My Jeep«, anybody?). Wenn dann noch die Clubtauglichkeit der meisten Stücke durch Shadowless-Legende Blackitude gesichert ist, können wir bei Juice Aleem wohl vom Stein der Rapweisen reden.

:: »Jerusalaam Come« erscheint bei Big Dada / Rough Trade.
:: Juicy Sounds



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