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Krimikolumne III

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Neue, brandheiße Noirs, die man unbedingt lesen muss, wenn man starke Nerven und einen gewissen Humor hat: Nisbet, Ellroy und Johnson



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Krimikolumne II

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Vom postatomaren Japan über die tiefen Wiener Sümpfe eines Wolf Haas’ bis hin zum Münchner Südfriedhof: Vier recycelte Realitäten.



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Demont / Schenker: Ansichten vom Göttlichen

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Anscheinend glaubt die Schweizer Jugend geschlossen und uneingeschränkt an Gott. Werbebroschüre oder realistisches Porträt?

Artikel

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Die Kunst der Wiederholung

Text: Roland Oßwald Bild: Georg Osswald

Der Kriminalroman wollte um 1900 noch die bestehende Weltordnung verteidigen. Ein Verbrechen geschieht, und der Übeltäter muss geschnappt und überführt werden, damit die alte Ordnung wiederhergestellt ist. In seiner Glanzphase (etwa zwischen 1920 und 1950) lieferte die Gesellschaft allerdings ein ganz anderes Bild: nämlich das einer bösen, korrupten und verbrecherischen, in der jeder ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil aus war. Die Grenzen von Gut und Böse sind inzwischen längst verschwommen. Eine etwaige Moral ist darin obsolet geworden.
Im Jahr 1998 sind auf dem deutschen Markt etwa 1300 Kriminalromane erschienen. Tendenz steigend, denkt man nur an die Flut skandinavischer Autoren, die in den letzten Jahren die Bestsellertische in unserem Land beschweren. Die Entwicklung des Genres hat seinen Lauf genommen. Detektiv oder Serienkiller, beide können zum Helden avancieren. Was lässt sich daraus ableiten? Sind Krimis Spiegel der Gesellschaft? Einer unmoralischen, korrupten und vom Verbrechen gelenkten oder einer erfüllten, die es zu verteidigen gilt?

:: Auftakt zur neuen Kolumne von Roland Oßwald, der an dieser Stelle gelegentlich über und aus der Welt der Kriminalgeschichten erzählen wird. Roland Oßwald lebt als Literaturkritiker, Autor und ehemaliger Krimibuchhändler in Berlin.



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