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Dead Western

»Suckle At The Supple Teats Of Time«

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Troy Mighty und seine Band wünschen uns Glück. Das kann nicht ohne Folgen bleiben…



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Jonas Reinhardt

»Power Of Audition«

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Eine Führung durchs Musikinstrumentenmuseum: Jonas Reinhardt überträgt den Sound alter Syntheziser ins neue Jahrtausend



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Eleh

»Location Momentum«

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Die Minimal Music von Eleh visiert das tiefe, untere Ende des Audiospektrums an und wird so zu einem modernen wie zeitlosen Klangereignis

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Völlig losgelöst

In schöner Regelmäßigkeit werfen Supersilent ihre Improv-Sessions als Tonträger auf dem Markt. Auch »9« ist wieder eine Feier der grenzenlosen Freiheit

Text: Sebastian Hinz Foto: Anja Basma


Es ist schon einigermaßen erstaunlich mit welcher Konstanz die norwegische Avantgardegruppierung Supersilent ihr Programm abspult. In der schönen Regelmäßigkeit von zwei Jahren gibt es ein Album, in der die gemeinsamen Improvisationen von Arve Henriksen, Helge Sten und Ståle Storløkken in dieser Zeit, sorgfältig durchnummeriert, enthalten sind. Die Veröffentlichungen des seit 1998 gemeinsam musizierenden Trios sind weniger Werk als Archiv und dienen lediglich der Konservierung der musikalischen Momente ihres Zusammentreffens. Dementsprechend lose lassen die Nordeuropäer die einzelnen Fäden auf dem Boden liegen. »9« wurde innerhalb von drei Tagen im März diesen Jahres in Oslo aufgenommen, und beinhaltet die Stücke »9.1«, »9.2«, »9.3« und »9.4«. Im Gegensatz zum Vorgänger »8« sind die Improvisationen diesmal sehr ruhig geraten und verzichten weitestgehend auf debilen Noise, Syntheziser-Oratorien und was den drei Musikern in der Vergangenheit sonst noch so lieb war. Stattdessen zieht Düsternis und Grauen in die jeweils ca. 12 Minuten langen Improvisationen ein. Ohne retardierendes Moment, ohne Erlösung quasi, bleibt das ungehemmte, stoische Losgelöstsein von jeglicher Statik das Markenzeichen von Supersilent. Die Folge der Vehemenz in der Umsetzung dieses Konzeptes ist, dass man trotz dieser Freiheit immer genau bekommt, was man erwartet: eben Freiheit. Dass diese niemals in Wohlgefallen aufgehen wird, ist wohl die Lehre, die wir nicht nur durch die Musik von Supersilent ziehen können. In ihrer Heimat genießen Supersilent übrigens einen ähnlichen Heldenstatus wie ihre musikalisch gefälligeren Landsleute von Motorpsycho mit denen sie im Frühjahr 2010 auch gemeinsam Norwegens Festspielhäuser füllen werden. Das wiederum ist nur in Norwegen möglich.

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| »9« von Supersilent erscheint bei Rune Grammofon
| Supersilent - inoffizielle Webseite



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