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»Causer Of This«

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Ein 23-jähriger Jungspund aus Columbia, South Carolina schafft die kenntnisreichste Popmusik dieses jungen Jahres

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Gelernt ist gelernt

Der Schlagzeuger Doug Scharin ist über die Jahre in die Rolle des musikalischen Leiters einer Jazzband gewachsen und hat mit einem neuen Ensemble an Musikern ein musikalisch genau so erwartbares Album aufgenommen. Gelernt ist gelernt: »ん« von HiM ist richtig gutes Handwerk

Text: Sebastian Hinz

Doug Scharin ist unbestritten ein vielseitiger Schlagzeuger. Unterschätzt obendrein. Er bestimmte den Takt rhythmisch so unterschiedlicher Bands wie Rex, Codeine, June of 44, musizierte zusammen in Projekten mit Bundy K. Brown, James Warden, Joe Goldring. Seit 15 Jahren bündelt er diese verschiedenen musikalischen Einflüsse in HiM. Was 1995 als Soloprojekt begann, wurde alsbald zum Sammelbecken für die Zusammenführung der verschiedensten Musiker, deren einzige Konstante Doug Scharin war. Auf »Sworn Eyes« von 1997 waren der Hornist Rob Mazurek, sowie die Gitarristen Jeff Parker und Bundy K. Brown (beide u.a. bei Tortoise spielend) die Gäste. Auf »Our Point Of Departure« spielte er nochmals mit seinen June Of 44-Kumpels Fred Erskine und Sean Meadows auf. »Many In high Places Are Not Well« vereinte dann alle aufgezählten und erweiterte den Kreis um Kristin Anna Valtýsdóttir (Múm), Adam Pierce (Mice Parade), Josh Berman (Exploding Star Orchestra) und viele andere. Unbemerkt und unverhofft ist Doug Scharin plötzlich vom Postrock-Schlagzeuger zum Bandleader einer improvisierenden Jazzkapelle geworden. Das es ihm dabei gelungen ist so nebenbei einen eigenständigen Sound zu kreieren, wird allerdings erst mit dem neuen Album »ん« (japanisch: hmm) so richtig deutlich. Denn obwohl keiner der oben aufgezählten Musiker aus dem Chicagoer Dunstkreis Scharins’ den Schlagzeuger unterstützen, sondern eine Hand voll japanischer Musiker, nametlich Takuma Nonaka, Tetsushi Nonaka, Shinpei Okaya, Yuji Takahashi, Kazuya Kotan, sowie Josh Larue Band ihn begleitet, schließen die zehn Stücke nahtlos an seine Vorgänger an. Zarte Frauenstimmen zwitschern über mal afrikanische, mal südamerikanische Rhythmen. Vielleicht ist insgesamt ein bisschen mehr Exotik als gewohnt hier zu hören, doch »ん« ist genau das Album geworden, dass auch erwartet werden konnte. Nicht mehr und nicht weniger. Doug Scharin überrascht so als musikalischer Kopf, was auf den älteren Platten nicht so herauszuhören war.

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/ »ん« von HiM ist bei Hip Hip Hip erschienen
/ HipHipHip



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